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Vögelbeobachtung in Ungarn, Hortobagy und Theiss-See

Die wunderschöne Vogelwelt des Theißsees, der umliegenden Naturschutzgebiete und des Hortobágyer Nationalparkes erwartet die leidenschaftlichen Vögelbeobachter und Naturfotografen.
Wir bieten an Vögelbeobachtung Touren (geführt und ungeführt) zu den folgenden Gebieten:

  • Naturschutzgebiet Theiss-Wald   (nasser Wald and der Theiss) Entfernung 3 km
  • Naturschutzgebiet Borsod Mezoseg (grosse, teilweise nasse Wiesengebiete) Entfernung 8 km
  • Nationalpark Hortobagy (sehr grosses Gebiet mit Sumpfen, Teichen und Wiesen) Entfernung 10 – 30 km
  • Vögelreservat Theiss-See (Wasser- und Sumpfgebiet mit Waeldern, Entfernung 10 km, auch mit Boot besuchbar)

Wir besorgen alle Nationalpark-Eintrittskarten im Voraus. Wir haben ein sehr schönes, komfortables Pension in Mitte dieser Gebiete als ideales Ausgangspunkt für alle Touren. Wir können professionelle Führung organisieren mit lokalen Ornitologen, oder einfache Führung um den Zugang zu den Gebieten zu zeigen (für nur 2 Euro/Stunde).
In dem Vogelreservat des Theißsees und in seiner Umgebung können zahlreiche Vogelarten regelmäßig beobachtet werden, wie Seidenreiher und Reiher, Graureiher, Nachtreiher, Rallenreiher, Löffler, Zwergdommel, Purpurreiher, Schwarzmilan, Wiesenweihe, Würgfalke, Eisvogel und Kormoran. Ständige Bewohner der Schilfgebiete sind Bartmeise, Ortolan, kleine Sumpfhuhn, Wasserralle und hier auf grossen Bäumen nistet auch der Schwarzstorch, welcher die verlassenen Gebiete bevorzugt. Selten können Sie Braunen Stichler, Trauerseeschwalbe, Seeschwalbe und Seeadler, den fürstlichen Greifvogel der Sumpfgebiete, beobachten. In den in Europa einzigartigen Steppen des Hortobágyer Nationalparkes nistet die Großtrappe, der größte Vogel Europas, welcher sehr schwierig beobachtet werden kann und dem sich in der Brutzeit nicht genähert werden darf.

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Für die Besichtigung des Vogelreservates des Theißsees stellen wir Elektromotorboote zur Verfügung, welche Sie allein oder in der Begleitung eines Vogelexperten in Anspruch nehmen können. Die Steppen des Hortobágyer Nationalparkes können allein besucht werden, aber wir unterstützen Sie bei der Beobachtung von seltenen Vogelarten (wie z.B. Großtrappe, Adler) mit unseren erfahrenen Führern.

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Unsere Führer kennen die Vorschriften des Nationalparkes sehr genau und sie wissen was, wann und wo beobachtet werden kann. Mit etwas Glück kann ein gut ausgebildeter Führer unseren Gästen zu einem außergewöhnlichen Foto verhelfen.
Auf dem gesamten Gebiet des Theißsees sind zeitweise Hochwassergebiete, Sümpfe, stille Flussarme, Gräben, Buschlandschaften und Waldgebiete zu finden. Von diesen Lebensräumen ist das Vogelreservat von Tiszafüred herausragend, welches zum größten Teil aus der gemischten Reiherpopulation besteht, welches in dem Waldgebiet aus Weichhölzern entstanden ist. Hier nistet der oft gesehene und von seiner nächtlichen "kvak-kvak" -Stimme bekannte Nachtreiher, der schneeweiße Seidenreiher, der erfolgreiche Fischer, der Graureiher, der bunte Rallenreiher, aber hier brütet auch der Löffler.
Wir dürfen nie vergessen, dass die Störung der Brutstätte der Vögel in der Brutzeit verboten ist!
Auf dem Gelände des Stausees brüten die Kormorane auf den Bäumen, die kleinen Kormorane in erster Linie im Schilfgebiet, die durch ihre Stimme erkennbare Rohrdrommel, die winzige Zwergdrommel und der früher vom Aussterben bedrohte Silberreiher und die Purpurreiher. Seltener kann unser Ibis, der Brauner Sichler beobachtet werden. Auf der Waseroberfläche des Stausees sammelt sich stellenweise sehr stark das Treibgut, auf welchem Brutkolonien von Lachmöwen entstehen können, aber regelmäßig schließen sich auch die schnell fliegenden, schwarzköpfigen Fluss-Seeschwalben an. Manchmal können wir die dunklen Trauerseeschwalben und die grauen, schwarzköpfigen Seeschwalben über den See auch sehen.
In den Schilfgebieten nistet eine reiche Vogelwelt. Von den Singvögeln der Schilfgebietet nistet hier der monoton singende Rohrschwirl, dessen Stimme der Stimme der Grille ähnelt. In den Schilfgebieten lebt auch der Schilfrohrsänger, welcher sehr gut durch den Streifen über den Augen erkennbar ist, und auch der Teichrohrsänger, sowie der Sumpfrohrsänger. Sehr oft sitzt die Rohramsel , dessen typische Stimme, "kri-kri-kri-kra-kra-kra", für die Spaziergänger an den Gewässern unerläßlich ist. Wir können relativ oft die Bartmeise, sowie die Rohrammer sehen.
Der in den Schilfgebieten nistende Greifvogel ist die Rohrweihe, welche sich durch Küken der Wasservögel und durch Nagetiere des umliegenden offenen Geländes, Wiesen und Felder ernähert. Aufgrund ihrer zurückgezogenen Lebensweise wird das kleine Sumpfhuhn und die Wasserralle nur sehr selten entdeckt, welche in den tiefsten Stellen der Schilfsümpfe leben, aber ihre Stimme erkennen die Einheimischen sofort. Das Blässhuhn und die Teichralle werden ganz bestimmt sehr oft gesehen, eigentlich können Sie sie fast überall sehen, wenn Sie mit dem Boot auf dem Stausee unterwegs sind.
Die Graugans nistet in den ruhigen und abgelegenen Stellen der Sümpfe, sie führt ihre Küken auf die ruhigen und offenen Gewässer der Sümpfe, sie bleibt aber stets in der Nähe des Schilfes, welches die Sicherheit für sie bedeutet.
In Waldgruppen der Überschwemmungsgebiete nistet der Braunsperber, sowie neben zahlreichen anderen Singvogelarten der Buntspecht, der Kleinspecht und auch die Ringeltaube. Regelmäßig ist der Kuckuck und der winzige Zilpzalp oder der Weidenlaubsänger zu beobachten. Am Buschgelände nistet typischer Weise der von seinem monotonen "schib-schib" Gesang bekannte Rohrschwirl. Weitere Singvogelarten leben in dem Waldstreifen der Überschwemmungsgebiete und in der angrenzenden Buschlandschaft, wie zum Beispiel die Nachtigall, die Sperbergrasmücke, die Mönchsgrasmücke, die Amsel, der Pirol. In den Weidenwäldern nistet der Blasspötter, in den Baumhöhlen der alten Bäume brütet der Grünspecht und der Star. Auf den über das Wasser hinausragenden Ästen baut die Beutelmeise ihr typisches Nest.
Den besonderen Wert der Region stellt der Schwarzstorch dar, welcher in den unberührten, mit alten Bäumen gesäumten Wäldern nistet. Er lebt zurückgezogen, sein Nest baut er auf den zur Seite herausragenden Ästen der alten Bäume.
Der zu schützende, seltene Vogel der Region ist der Seeadler. Dieser besonders geschützte Raubvogel, welcher zu den größten Raubvögel des Landes gehört, nistet in den alten und ruhigen Wäldern entlang der Theiß. Er baut seine aus dicken Ästen bestehenden Neste auf hohen und dicken Bäumen, das Weibchen beginnt mit dem Brühten sehr oft schon am Ende des Winters. Der Seeadler ist besonders empfindlich auf Störungen, aus diesem Grund, wenn Waldarbeiten in der Nähe des Nestes durchgeführt werden oder unvorsichtige Wandergruppen auftauchen, dann verlässte das Weibchen schnell das Nest. Im Winter machen die Seeadler, welche an der Theiß überwintern, regelmäßig Jagd auf die Stockenten entlang der nicht zugefrorenen Abschnitte des Flusses.
Die offenen Gewässer werden von Stockenten und Blässhühnern überfallen. Die Bezeichnung der oberflächlichen Beobachter, als "Wildente" versucht der anspruchsvolle Tourist wenigstens zu differenzieren, denn die zahlreichen Entenarten sind voneinander gut zu unterscheiden. Manchmal können Sie auf die besonders geschützten Moorente treffen und besonders zu den Ziehzeiten können auch Reiherenten entdeckt werden.

Quelle: Nimfea Naturschutzverein 

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